geschichte tennisclub grün-weiss bayreuth

Tennisclub Grün-Weiss Bayreuth 1976 e.V.

Am 2. August 1976 trafen sich die Tennisspieler Klaus Betz, Kurt Hermsdörfer, Adeline und Wilhelm Opel, Guntram Preißinger, Helmut Richtberg, Adolf Schaumberg, Horst Schoberth und Dietmar Weber im Gasthof „Zum Hirschen“ in St. Georgen um über die Neugründung eines Tennisclubs zu diskutieren.

Details

An diesem Abend wurde der Tennisclub „Grün-Weiß“ gegründet und die erste Vorstandschaft gewählt:
1. Vorsitzender: Klaus Betz
2. Vorsitzender: Wilhelm Opel
Schriftführer: Adeline Opel
Kassier: Guntram Preißinger

Die zweite Versammlung der Gründungsmitglieder im Nebenzimmer des Schlosshotels Fantasie in Donndorf fand am 16. September 1976 statt. Zu dieser Sitzung wurde Herr Ernst Bauersachs als Vertreter der Baron von Stein’schen Stiftung eingeladen. Es wurde die Planung einer Tennisanlage mit sechs Sandplätzen und einem Clubheim mit sanitären Anlagen besprochen.

Am 23. September 1976 traf die Zusage der Stiftung zur Erstellung eines Tennisgeländes an der äußeren Schwabenstraße ein. Der Tennisclub Grün-Weiß sollte Pächter diese Anlage sein. Der neue Entwurf sah nun bereits den Bau von 8 Sandplätzen, eines Clubheims, einer Ballwand, eines Geräteraumes und eines Kindertennisplatzes vor. Etwas später ergänzte der Bau einer Zweifeld-Tennishalle mit Sandplätzen die Baumaßnahmen.

Bei der 1. ordentlichen Mitgliederversammlung am 14. Januar 1977 in der Gaststätte Mosing waren bereits 64 Mitglieder anwesend. Diese Versammlung wählte nun die oben genannte Vorstandschaft und ergänzte sie um den:

Sportwart: Adolf Schaumberg
Jugendwart: Dietmar Weber
Zeugwart: Helmut Richtberg
Pressewart: Horst Schoberth

Im Rahmen der Versammlung wurde auch beschlossen, dass jedes neue Mitglied für die Begrünung der neuen Anlage einen Baum ab 2,50m Höhe oder zehn Heckenstauden zu stiften und selbst zu pflanzen hat.

Herr Schaumberg setzte sich sofort mit dem Bezirkssportwart in Verbindung und konnte für die Saison 1977 bereits zwei Herren- und eine Damenmannschaft für die Verbandsspiele melden. Der Einstieg dieser Mannschaften erfolgte in der Kreisklasse V. Die Spiele im ersten Jahr mussten ausschließlich auf den Plätzen der Gastmannschaften ausgetragen werden, da die eigene Anlage noch nicht fertig war. Damals war das noch möglich, da die Anzahl der gemeldeten Mannschaften wesentlich geringer war als heute.

Unter sehr reger Beteiligung der Mitglieder fand am 15. Oktober 1977 ein großes Pflanzfest statt. Dieser „Festtag“ wurde im provisorisch hergerichteten Rohbau des Clubheimes bei Bratwürsten und Bier harmonisch und fröhlich erst am späten Abend abgeschlossen.
Die große Eröffnungsfeier mit einem „Tag der offenen Tür“ ging am 30. April 1978 bei Anwesenheit prominenter Ehrengäste über die Bühne. Viele Bayreuther nutzten die Gelegenheit, die neue Anlage kennen zu lernen. Die Mitgliederzahl betrug inzwischen 425.
Vom 21. bis zum 23. Juli 1978 fand bereits das erste überregionale Turnier auf den neuen Tennisplätzen statt. Bei den oberfränkischen Seniorenmeisterschaften war mit 75 Teilnehmern eine sehr gute Beteiligung zu verzeichnen.
Im Grußwort des 1. Vorsitzenden wird die weitere Entwicklung des Vereins angesprochen, die 1993 den Bau der Dreifeldhalle und die Sanierung der „alten“ Halle notwendig machte. Es war die große Leistung der damaligen Vorstandschaft unter Führung des 1. Vorstands Hans Born und des 2. Vorstands Gerhard Müller, die Finanzierung zu sichern und die Bauarbeiten in kürzester Zeit abzuschließen.

Die in den Folgejahren amtierenden Vorstandschaften sahen sich vor allem vor die sehr schwierige Aufgabe gestellt, bei sinkenden Mitgliederzahlen die Leistungen des Vereins aufrecht zu erhalten und seinen Verpflichtungen nachzukommen. Trotz aller Probleme ist dies gelungen, insbesondere auch in sportlicher Hinsicht. Hierfür ist zu danken den Vorstandschaften unter Führung der 1. Vorstände Dieter Dichmann, Prof. Dr. Hans Kerner, Ernst Bauersachs und Ingeborg Pabst mit ihren weiteren Vorstandsmitgliedern. Besonders hervorzuheben ist Herbert Neuner, der als Sportwart und Zeugwart über viele Jahre hinweg unschätzbare Leistungen für den Verein erbracht hat. Besonderen Dank verdient auch Claus Aumüller, der viele Jahren das Amt des Schatzmeisters ausübte.

Die Baron von Stein’sche Stiftung als Verpächter der Anlage hat über all die Jahre unseren Verein mit Engagement unterstützt.